What the hell is Sales ? – DAS ist Vertrieb

Es wird ja viel zum Thema Vertrieb akademisch philosophiert, studiert, geforscht und kombiniert. Vertrieb ist:

  • Das Problem des Kunden zu erkennen (bevor er es bemerkt)
  • Ihn darauf hinzuweisen und:
  • Ihm die auf seine Bedürfnisse am besten zugeschnittene Lösung aus dem eigenen Portfolio anzubieten
  • Diese, ihm auch noch zu verkaufen !

 

Das ist Vertrieb – Beispiel:

Ein junger Mann hat seinen ersten Arbeitstag in einem Kaufhaus gerade überstanden, als der Boss ihn zu seinen ersten Verkäufen befragt:

„Wie viele Kunden hatten Sie denn heute?“

Der Neue: „Einen.“

Boss: „Wie? Nur Einen? Unsere Verkäufer haben sonst so 20 bis 30 Kunden pro Tag! Wie hoch war denn die Verkaufssumme?“

Der Neue: „210.325, 65 Euro“

Boss: „210.325,65 Euro?! Was haben Sie dem denn verkauft?!“

Der neue: „Zuerst habe ich dem Kunden einen kleinen Angelhaken verkauft, dann einen mittleren Angelhaken.., dann verkaufte ich ihm einen noch größeren Angelhaken und schließlich verkaufte ich ihm eine komplette Angelrute. Dann fragte ich ihn, wo er denn eigentlich zum Angeln hinwollte, und er sagte ‚Hoch an die Küste‘. Also sagte ich ihm, dass er dann ja ein Boot brauchen würde. Er kaufte also noch die doppelmotorige Seawind. Er bezweifelte, dass sein Honda Civic dieses Boot würde ziehen könne, also ging ich mit ihm in die Automobilabteilung und verkaufte ihm noch den Pajero mit Allradantrieb.“

Boss: „Sie wollen mir erzählen, dass ein Mann zu ihnen kam, um einen Angelhaken zu kaufen & dass Sie ihm gleich mehrere Haken, eine neue Angelrute, ein Boot und sogar einen Geländewagen verkauft haben!?“

Der Neue: „Nee.., er wollte eine Packung Tampons für seine Frau kaufen, also sagte ich zu ihm: „Nun, wo Ihr Wochenende doch sowieso schon im Arsch ist, könnten Sie doch  ebenso gut Angeln fahren!?“

Zum Thema Komplexität von Möbeln…..

….wurde bereits einiges geschrieben – insbesondere von denen eines Einrichtungshauses mit den Farben Gelb auf Blau……. nun hat’s auch mich erwischt.

Ich wurde mit der (scheinbar) simplen Aufgabe betraut ein Bett – ja ein Bett – aufzubauen.

Die ersten Schritte waren zügig vollzogen (wow – die Aufbauanleitungen haben sich ja tatsächlich etwas verbessert), doch dann das böse Erwachen: Egal wie man’s dreht und wendet – das vorletzte Teil war schlicht und ergreifend einfach nur falsch gebohrt ! Konkret – 1 Teil war doppelt vorhanden – Löcher und Sacklöcher selbstverständlich verkehrt…….. Tja, die letzten 5% sind immer die schwierigsten…….

Nach dem Bohren von 4 Sacklöchern konnte auch dies Problem auf der Welt geschafft werden.

Nach 6 Stunden inkl. Nacharbeiten (Sacklöcher bohren) war es dann aber endlich getan……..

Fazit: Die Qualitätssicherung muss dringend nacharbeiten……